Aktuelles

17.04.2020

BFH Urteil räumt Missverständnisse aus

Der BFH (Urteil v. 28.11.2019 - III R 11/18 - veröffentlicht am 16.4.2020) hat entschieden und bekannt gegeben, wie die Sonderausgaben bei Ehegatten-Einzelveranlagung bei Halbteilungsantrag zu verteilen und zu berechnen sind:

Beantragen Ehegatten die Einzelveranlagung und den hälftigen Abzug von Sonderausgaben nach § 26a Abs. 2 Satz 2 EStG, so sind die von beiden Ehegatten getragenen Vorsorgeaufwendungen zusammenzurechnen und hälftig zu verteilen. Erst danach ist getrennt für jeden Ehegatten die Höchstbetragsberechnung und Günstigerprüfung nach § 10 Abs. 4a EStG durchzuführen. 

Die Entscheidung des BFH spiegelt damit genau die Rechtsauffassung wider, die wir von Beginn an vertreten und auch in unserer Software umgesetzt haben.

In der Vergangenheit führte diese Haltung noch zu Diskussionen, weil die Finanzverwaltung und einige Mitbewerber eine andere Auffassung vertraten. Das aktuelle Urteil räumt damit mögliche Missverständnisse aus.

 

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