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Interview mit Thomas Jechel, Geschäftsführer der Schäfer Stahlbeton GmbH

Herr Jechel, was macht die Firma Schäfer Stahlbeton genau?
Thomas Jechel: Die Firma Schäfer gewinnt im eigenen Steinbruch und Kieswerk Rohstoffe für die Bauwirtschaft. In sieben Fertigteilwerken, zum Teil in Beteiligungsverhältnis, werden in Süd- und Ostdeutschland Produkte für den Hoch- und Tiefbau produziert. Das Unternehmen beschäftigt in seinen Kernbereichen knapp 100 Mitarbeiter, die Zentrale ist seit der Gründung 1841 in Darmsheim bei Sindelfingen angesiedelt.
Wie wurde die Firma Schäfer Stahlbeton zum ADDISON-Anwender?
Thomas Jechel: Bevor ich hier vor rund drei Jahren alleiniger Geschäftsführer wurde, war ich zehn Jahre in einem großen Konzern in leitender Position. Ich bin sozusagen vom Controlling geprägt, das vor allem bei Geschäften im Baugewerbe enorm wichtig ist.
In dem Konzern, auch aus der Baubranche, hatte ich mit SAP A3 gearbeitet. Das ist für so ein mittelständisches Unternehmen wie Schäfer Stahlbeton viel zu groß, zu komplex und vor allem zu teuer.
Es gab also keine geeignete Software im kaufmännischen Bereich bei Schäfer Stahlbeton?
Thomas Jechel: Nein. Hier wurde mit Mini-Insellösungen gearbeitet. Daraus konnte man die relevanten Zahlen und Fakten für ein transparentes Controlling nicht ziehen. Es waren einfach nicht mehr zeitgemäße Ansätze für eine EDV.
Was haben Sie unternommen?
Thomas Jechel: Mir war klar, dass wir eine Lösung brauchen, die aus einem größeren Softwarehaus kommt, um möglichst viele Applikationen erhalten zu können. Wir haben dann verschiedene Produkte, die auf dem Markt sind, verglichen. ADDISON hatte zum einen das beste Preis-/ Leistungsverhältnis. Außerdem spielte die Größe des Unternehmens für uns eine wichtige Rolle, damit wir nicht eines Tages ohne Support dastehen würden. Letztlich war auch die räumliche Nähe wichtig für uns: Ludwigsburg liegt um die Ecke, so dass man bei Problemen auch mit schneller Hilfe vor Ort rechnen kann.
Welche Programme nutzen Sie jetzt?
Thomas Jechel: Wir haben das Buchhaltungsprogramm, aus dem ich dank der Controlling-Funktionen jetzt auch monatlich die Liquidität überprüfen kann. Einem der wichtigsten Parameter im Controlling. Das hilft vor allem bei der Planung, die nun auf solideren Füßen steht.
Seit kurzem haben wir ein Warenwirtschaftsprogramm im Einsatz. Durch die reibungslose Verknüpfung der Warenwirtschaft mit der ADDISON-Software können die einzelnen Produkte genau durchleuchtet werden: Hat man mit ihnen Geld generiert oder eben keines? Für Nachtragskalkulationen ist das enorm wichtig.
Das hat doch sicherlich auch zu anderen Veränderungen geführt?
Thomas Jechel: Sicherlich. Derzeit sind wir dabei die einzelnen Tätigkeiten und ihren Aufwand zu scannen, um auch diesen Faktor exakter in der Planung berücksichtigen zu können. So etwas führt natürlich erst einmal zu Irritationen, die sich aber auch wieder legen.
Was können Sie jetzt nutzen?
Thomas Jechel: Durch die ADDISON-Software sind wir jetzt in der Lage, vernünftig planen zu können. Die Berichte, Szenarien und Vorschauen, die das Programm per Knopfdruck zur Verfügung stellt, sind qualitativ hochwertig. Über die wesentlichen Kennziffern des Betriebs informiert zu sein, ermöglicht es uns nun, die Dinge recht weit im Einzelnen zu verfolgen, so dass wir korrigierend eingreifen können, wenn es nötig ist.
Gab es bei der Umstellung Probleme?
Thomas Jechel: Nein. Es hat alles gut geklappt und war eine echte Erleichterung.
Kontakt
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